Storytelling Teil 2

Ansprechendes Logodesign und Firmenlogo erstellen lassen

Hallo und herzlich Willkommen zu Teil 2 unseres Business Storytelling Ratgebers. Im ersten Teil sind wir im Allgemeinen auf DAS Thema im Jahr 2019 – Storytelling – eingegangen. Heute erfahren Sie, wie Sie die Basics vom Business Storytelling gekonnt einsetzen!

Wie so oft im Leben muss die Frage, des Warums geklärt werden (Storytelling Teil 1).
Das Wie stellt sich im Verlauf des Geschehens heraus. Also lassen Sie uns loslegen und Ihr Wie klären:

Die eigentliche Herausforderung beim Erzählen einer Geschichte ist: Sie brauchen die für – Ihre Zielgruppe – richtige Geschichte!
Klingt vorerst eventuell ziemlich aufwendig, aber keine Sorge – wir haben Ihren persönlichen Freund und Helfer in Form eines einfachen Rezepts.

Im Alltag sind wir Menschen umgeben von Geschichten, wir hören sie ständig. Das führt dazu, dass wir uns schnell ein Urteil über Stories erlauben. Man könnte es fast Impulse nennen die das Erzählte bewerten und sofort entscheiden, ob es lohnenswert ist sich das Gesagte zu merken oder doch lieber ins Kurzzeitgedächtnis zu verfrachten.
Klar, talentierte Redner können selbst die fadeste Geschichte spannend wirken lassen. Dies aber auch digital bzw. online und nur in Schrift zu schaffen – das schaffen die Wenigsten!

Glauben Sie mir nicht?
Ich werde Ihnen beweisen, dass wir alle Gasschichtenexperten sein können oder vielleicht sogar schon sind. Sie müssen kein Schriftsteller oder Journalist sein, um zu wissen ob eine Story “funktioniert”. Damit ist gemeint, ob es eine gute Geschichte ist: passt die Dramaturgie, passt das Thema?
Die richtige Marketing Geschichte zu finden, lässt sich lernen.
Die schlechte Nachricht: Der Anfang ist schwer!
Die gute Nachricht: Es wird leichter! Umso häufiger und aktiver Sie nach gutem Content suchen (sowohl intern, als auch extern), desto routinierter und empfänglicher werden Sie im Finden dieser Unternehmensperlen.

Storytelling erlernen:
Das Lernen der richtigen Storytelling Methode für das Content Marketing, könnte man mit dem Gang ins Fitnessstudio vergleichen:
Zu Beginn werden Sie sicherlich keine Höchstleistungen bringen und an ein paar Stellen eventuell auch etwas verzweifeln – die Hauptsache ist, dass Sie sich nicht unterkriegen lassen und immer weiter machen. Denn Sie wissen ja wie man so schön sagt, Fehler sind da um aus Ihnen zu lernen.
Mit der Zeit entwickeln Sie eine Routine mit Ihren verschiedenen Basics. Und genau so ist es bei Ihrer Methode Geschichten zu erzählen – Ihre drei Basics für eine gute Geschichte:

Basic 1: Der Held

Bereits in den 1940er-Jahren hat der US-amerikanische Mythenforscher Joseph Campbell beim Analysieren der großen Geschichten und Erzählungen unserer Zeit festgestellt, dass fast alle Geschichten einem bestimmten Prinzip folgen. Heute bekannt unter dem Namen “The Hero’s Journey“ (auf deutsch: Heldenreise). Nahezu jeder Blockbuster oder Hollywood-Film basiert auf dieser Methode und funktioniert nach diesem Prinzip.
Na neugierig, wie das Muster aussieht?
Die Heldenreise befolgt immer den gleichen Grundgedanken und Startpunkt. In jeder Story gibt es einen Protagonisten, eine Hauptfigur – sie erlebt Höhen und Tiefen meist in Form eines Abenteuers. Der Protagonist ist diesem Sinne auch der Held (Ausnahmen bestätigen die Regel)!
Was bedeutet das nun für uns fürs? Easy – Kein Held = Keine Geschichte.
Jetzt stellen Sie sich sicherlich die Frage wer in Ihrer Geschichte der Held sein sollte, oder? Die Antwort ist so simpel: SIE sollten der Held Ihrer Geschichte sein. Und wenn Sie mal an die Anfangszeit Ihres Unternehmens zurückdenken, sind Sie bestimmt auch etwas emotional und vielleicht sogar stolz – hab ich recht? Sie haben ganz sicher viele Herausforderungen gemeistert. Angefangen bei der Gründung des Unternehmens bis hin zur ersten Anstellung eines Arbeitnehmers. Sie konnten Menschen begeistern – Sie haben bereits eine eigene Geschichte. Nutzen Sie diese Meilensteine, um erfolgreiches Storytelling zu betreiben und ein Publikum für sich zu gewinnen. Solche Informationen und Momente liefern Anhaltspunkte, um nach einer Geschichte zu graben. Durch diese Realitätsnähe Art können Sie den Zuhörer auf emotionaler Ebene erreichen und ihm im Idealfall sogar eine spannende Geschichte erzählen.

Basic 2: Der Konflikt / Das Problem

Das schlimmste was Ihnen bei einer Story passieren kann, ist, dass Sie langweilig ist. Das darf niemals passieren! Wir wollen keinen Stillstand in unserem Unternehmen, also weshalb sollten wir die Dynamik in unserer Story missen. Der Rezipient braucht Überraschungsmomente – genau so wie im realen Leben auch. Denn wie Sie in Teil 1 bereits erfahren haben – sind gute Geschichten gefüllt mit Emotionen und die erweckt man am besten durch Realitätsnähe… Und das ist auch wichtig für diesen Punkt, denn hier ist Vorsicht geboten: Denn auch eine Erfolgskurve mit konstanter und permanenter Steigerung ist erwartbar. Zu einer guten Story gehören Hochs und Tiefs.

Bekannte Beispiele für gutes Storytelling sind unter anderem

  • “David gegen Goliath” (ein Link zum Klassiker: David und Goliath) aber auch Geschichten, die an dieses Prinzip anlehnen.
  • oder vom Tellerwäscher zum Millionär (hier ein Link zum amerikanischen Traum mit kleiner Anleitung: Vom Tellerwäscher zum Millionär)

Basic 3: Die Botschaft

Hier ist es wichtig genau zu wissen, wen Sie ansprechen wollen. Soll es Ihre Bestandskunden ansprechen oder doch eher Kooperationspartner. Je nachdem sollten Sie entscheiden, was wen eher anspricht und welche Botschaft den Zielen und Vorstellungen des Zuhörers entsprechen. Kooperationspartner oder Geschäftspartner interessieren sich bestimmt für Ihrer Gründungsgeschichte. Ihre Kunden hören vielleicht lieber Produktstorys und lernen gerne etwas mehr über den Nutzen des Produktes oder der Marke kennen.

(Foto: MIND AND I – shutterstock.com)